06 September 2018

Das Schicksal der "Teusinhunde"

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Das Schicksal der

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Am 15.08.2018 haben wir 6 verwahrloste Junghunde aus Teusin bei Demmin aufgenommen, da wir befĂŒrchten mussten, dass sie ausgesetzt werden. Die dramatischen Szenen, die sich hier auf unserem Hof abspielten, kann man nicht in Worte fassen.

Durch ihre sehr schlechte Haltung waren die armen Tiere unterernĂ€hrt und massiv von Parasiten befallen. Sie reagierten sehr Ă€ngstlich und teilweise panisch. Ihre „Unterkunft“ im geschlossenen Transporter war voller FĂ€kalien und Fleischresten.

Auf Grund ihrer Herkunft stellten wir einen Antrag auf Hilfe bei dem zustĂ€ndigen VeterinĂ€r- und LebensmittelĂŒberwachungsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte (VLA MSE). Es ist sehr enttĂ€uschend, dass dieser abgelehnt wurde, denn die Haltungsbedingungen vor Ort waren bekannt. Von uns erfolgte bereits am 12.08.2018 eine Mitteilung wegen unstimmigen Aussagen. Da wir nicht zugelassen haben, dass der angebliche Besitzer die Hunde aussetzt und wir sie aufgenommen haben, handelt es sich um eine Privatabgabe – so die BegrĂŒndung vom VeterinĂ€ramt und daher besteht kein Anspruch auf eine KostenĂŒbernahme fĂŒr die Versorgung der Tiere.

FĂŒr unser kleines Tierheim ist es natĂŒrlich eine immense Herausforderung, besonders finanziell. Das einzig Gute ist, dass die Hundehaltung jetzt angeblich komplett durch das VeterinĂ€ramt nach unserer Meldung beendet werden soll, was ab zu warten ist.

Die Hunde wurden selbstverstĂ€ndlich sofort von uns medizinisch versorgt und aufgepĂ€ppelt. Durch ihr Angstverhalten konnten sie die ersten Tage nicht in den Auslauf gebracht werden, aber durch die intensive Betreuung durch uns und unsere Praktikanten, war nach einer Woche ein kleiner Fortschritt erkennbar. Sie ließen sich teilweise von uns auf dem Arm nehmen und auch streicheln war möglich. So konnten wir ihnen wenigstens einmal tĂ€glich die Möglichkeit geben sich auf dem Hof frei zu bewegen. Nach einer weiteren Woche rein und raus tragen, vertrauten sie uns soweit, dass sie langsam und vorsichtig ihr Zimmer selbststĂ€ndig verließen und uns in den Auslauf folgten.

Mit viel Geduld und Liebe werden diese Hunde sicherlich zum treuen Begleiter. Erste positive VerĂ€nderungen im Verhalten sind schon zu sehen. Diese stark vernachlĂ€ssigten Tiere mĂŒssen erst wieder Vertrauen zu uns Menschen aufbauen.

Wir hoffen auf Ihre UnterstĂŒtzung, um die Tiere bei uns weiterhin bestmöglich zu versorgen.đŸ¶đŸ’—đŸ¶đŸ’—đŸ¶đŸ’—đŸ¶đŸ’—đŸ¶đŸ’—đŸ¶

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